Samstag, 24. November 2012

Klima steuert auf Abgrund zu

Wie die Tiroler Tageszeitung [1] heute berichtet, übersteigt die momentane Klimaerwärmung selbst die düstersten Prognosen. Die Weltklimakonferenz in Doha soll Abhilfe schaffen, doch manche Länder weigern sich, sich neue Auflagen geben zu lassen. Doch der Klimaschutz kann nicht nur von Gesetzwegen erfolgen, jeder und jede einzelne ist dazu aufgerufen, das Klima aktiv zu schützen, jede Tat zählt!
Doch muss man sich nicht eigentlich fragen:

Wie ist es möglich, dass einzelne Staaten sich aus rein kommerziellen Erwägungen, Taten zum Klimaschutz zu setzen? Ist es in irgendeiner Weise vertretbar sehenden Auges auf die Klimakatastrophe zu warten, nur weil man zu kurzsichtig denkt, und nur die eigenen, wirtschaftlichen Interessen vor Augen hat?
Überhaupt: Ist die Verhinderung eines Klimakollapses nicht auch vollkommen im eigenen Interesse, im Interesse der ganzen Menschheit?






Donnerstag, 25. Oktober 2012

Kompliziert und trotzdem besser!

Wenn fünf Leute sich regelmäßig immer Freitags an einem Ort treffen um Karten zu spielen oder Schi zu fahren, dann ist es zweifelsohne am Einfachsten, wenn sich der, dem Freitag als Termin nicht ganz so gut passt wie beispielsweise Donnerstag sich der Einfachheit halber nach der Mehrheit richtet und trotzdem Freitags kommt.

Das ist es, was aktiven Umweltschutz ausmacht. Das Gegen-den-Strom-schwimmen! Selbstverständlich wäre es einfacher, sich nach der Mehrheit zu richten und Umweltzerstörung, Klimaschädigung und etliche weitere Umweltschutzprobleme unserer Zeit einfach zu ignorieren, doch besser ist es in diesem Fall, kompliziert zu sein. Kompliziert zu sein, in dem Sinne, dass man gar nicht erst versucht, es primär allen (Menschen) recht zu machen, sondern dass man als erstes (oder als einer der ersten) Gedanken, den Umweltschutzgedanken hat.

Wenn jeder und jede von uns sich diese Denkweise aneignet, wären alle Umweltprobleme der Welt gelöst.

Das ist Wunschdenken.

Doch wenn genau Sie in genau diesem Moment damit beginnen, beginnen Sie damit, das Wunschdenken in Wunschhandeln zu verwandeln! Jede und jeder einzelne von uns ist aufgerufen kompliziert zu sein und so die Umwelt zu schützen!

Ideen, was man machen könnte? Bitte die Kommentarfunktion verwenden!

Montag, 17. September 2012

Fortschrit: Einführung von E10 in Österreich ausgesetzt!

Wie wir bereits in der Vergangenheit berichtet haben, plante der österreichische Umweltminister Nikolaus Berlakowitsch bis vor kurzem noch die generelle Einführung des Treibstoffes E10, dem eine gesetzlich vorgeschriebene Menge von 10% pflanzlichem Ethanol beigemengt werden muss. Nach einer Entscheidung der zuständigen EU-Behörde fällt dieses Entscheidung aber flach: Diese sagt nämlich, dass die Beimengung von Stoffen, die aus Lebensmitteln (in diesem Falle in erster Linie Mais) nicht weiter ausgebaut werden soll. Laut der Umweltschutzorganisation Greenpeace würde dadurch das Problem der Treibhausgasemisionen nur ausgelagert und in den Regenwald geschafft werden, wo dieser Mais angepflanzt werden müsste.

Samstag, 8. September 2012

Berge von Müll in der ewigen Stadt

Nach Neapel steht nun auch die italienische Hauptstadt vor einem sehr großen Problem: Die Berge von Müll, die die Millionenstadt täglich produziert, können nicht mehr untergebracht werden. Die größte Müllhalde der Stadt mit dem Namen "Malagrotta" quillt seit Jahren über und es wird nichts dagegen getan.
Die Müllhalde Malagrotta westlich von Rom

Doch warum stellt sich dieses Problem nicht auch bei uns? Nun, das liegt daran, dass unser Müll (also der in Österreich) größtenteils weiterverarbeitet wird, das heißt, nicht einfach gelagert wird.
In aufwändigen Verfahren wird der einlaufende Restmüll in seine bestandteile zerlegt (also Metall zum Metall usw.) diese Bestandteile werden dann separat verbrannt, wodurch Energie gewonnen wird.
Doch auch bei uns wird der Müll immer mehr.
Vielleicht sollten wir über dieses Problem nachdenken. Auf jeden Fall sollten wir das!
Doch nachdenken allein bringt nichts: Fangen wir bei uns selbst an und beginnen unsere tägliche Müllproduktion zu produzieren. Was dazu zu tun ist weiß eigentlich jeder. Doch macht man es?
Hoffentlich!

Dienstag, 4. September 2012

Bioschwindel?

Durch eine Studie der Stanford Universität wurde unter Beweis gestellt: Biolebensmittel sind nicht zwangsläufig gesünder als herkömmliche Lebensmittel. Also gibt es eigentlich keinen guten Grund mehr, Bio-Produkte zu kaufen, oder?
Doch ist der einzige Grund, Bio-Produkte zu kaufen?
Muss man wirklich persönlich etwas davon haben, dass man Bio-Produkte konsumiert, um einen Grund dafür zu haben. Muss man dadurch zumindest etwa gesünder leben?
Genügt es nicht eigentlich, dass man weiß, dass die konsumierten Produkte biologisch verträglich(er) hergestellt wurden, dass Tiere, die dafür verarbeitet wurden, artgerecht(er) gehalten wurden, etc., etc.?
Neue Gedanken für diese Woche. Diesmal eine Frage an alle Leser:

Konsumieren Sie Bio-Produkte?
Wenn ja: Aus welchen Gründen tun Sie das?
Wenn nein: Warum nicht?

Wenn Sie uns diese Fragen beantworten wollen, benützen Sie bitte die Kommentar-Funktion!


Montag, 27. August 2012

"Zukunftszweig Atomenergie"

Nach der Atomkatastrophe von Fukushima wieder eine hochaktuelles Thema: Die Atomenergie. Nachdem die deutsche Bundeskanzlerin Merkel die Abschaffung der Atomenergie in Deutschland beschlossen hat, überlegte auch der neue französische Präsident Hollande öffentlich, die Atomenergie in seinem Land abzuschaffen. Doch daraus wird jetzt leider nichts, denn der französische Energieminister Arnaud Montebourg ließ verlauten, dass er die Atomenergie in Frankreich (aus der das französische Volk immerhin 70-80% seiner Energie gewinnt) für einen Zukunftzweig hält, und sie deswegen fördern und ausbauen will. Wie, so fragt man sich, als Atomkraft-Gegner, will man die ohnehin anfallenden aber in diesem Fall noch verstärkten Probleme, wie den Austritt radioaktiver Materialien in die Umwelt und die ungeklärte Frage nach der Entsorgung das radioaktiven Atommülls, dann lösen?



Grafik zur weltweiten Nutzung der Atomkraft
Zum Vergrößern bitte anklicken
 

Sonntag, 26. August 2012

Aquakulturen - Wirklich besser?

"Lachs aus norwegischer Aquakultur" Oft sind solche und ähnliche Anmerkungen auf der Rückseite von Fischverpackungen zu lesen. Doch was steckt dahinter? Was ist eigentlich eine Aquakultur?
Eine Aquakultur ist eigentlich nur eine Form der Haltung von Wasserlebewesen, meist handelt sich sich um Fisch, aber auch Muscheln und andere Schalentiere werden in Aquakulturen gehalten, auch ein Gartenteich mit Goldfischen gilt also eigentlich als Aquakultur. Doch in den letzten Jahren wurden neue Formen der Aquakultur entwickelt, in Küstennähe und auf hoher See werden riesige Unterwasser-Käfige installiert, in denen oft Besorgnis erregend große Mengen an Fischen gehalten werden. Für die Fischfangindustrie birgt das eine ganze Menge von Vorteilen: Man kann die Tiere besser fangen, hat ihr Entwicklung besser unter Kontrolle und so weiter. Besonders das Argument, dass durch die Aquakultur die Schädlichkeit des Fischfangs auf hoher See nicht weiter bestünde, ist ein Argument, das von Befürwortern gerne verwendet wird.


Große Fischkäfige auf hoher See: Moderne Aquakultur
Bildquelle: Wikipedia/Erik Christensen


Doch der Schein trügt: Für ein Kilogramm Fisch aus Aquakultur werden drei bis fünf Kilogramm Futterfisch benötigt, der weiterhin im offenen Wasser gefangen wird. Außerdem gelangen aus den Aquakulturen große Mengen von Schadstoffen ins Wasser. Diese und weitere Probleme rücken die "ökologische Alternative Aquakultur" in ein mehr als zweifelhaftes Licht. Mehr dazu in Kürze auf unserer Webseite (www.ecologygroup.npage.at)