Donnerstag, 17. Mai 2012

Thunfisch und...

In letzter Zeit auch oft ein wichtiges Thema: Die Produktion von Alltagsgütern, besonders von Lebensmitteln. In diesem Post finden Sie einen kurzen Überblick über das Thema "Thunfisch"
  • Thunfisch wird in großen Mengen mit riesigen Schleppnetzen gefangen
  • Thunfisch ist bedroht
  • Beim Fang von Thunfisch werden auch unzählige Tiere als "wertloser Beifang" gefangen
  • Diese werden danach getötet und über Bord geworfen
Hier ein kurzes Greenpeace-Video zu diesem Thema:



Die Site "Greenpeace-Marktcheck" hat hier eine Liste von Thunfisch-Dosen im Vergleich erstellt:
Greenpeace-Marktcheck: Thunfisch

Einen Greenpeace-Beitrag zum Thema Thunfischfang, der auch den Begriff  "Fischsammler" (im Video kurz FAD genannt) näher erklärt. Hier finden Sie auch eine kurze Dokumentation zum Thema FAD :
Greenpeace: Ringwaden

Sonntag, 6. Mai 2012

Das Recht zu leben?

Allgemein wird angenommen, dass jede Form von Leben ein Recht darauf hat, zu leben und auf der Welt zu sein. Dieses Recht ist zwar nicht gesetzlich verbrieft, jedoch wäre es durchaus rational das anzunehmen. Doch was ist mit jenen Lebensformen, die anderen schaden? Auch das Bakterium Virbo cholerae, das der Erreger der Cholera ist, ist eine Lebensfrom, das jedoch immer wieder unzählige menschen das Leben kostet. Man könnte also sagen, dass nur jene Lebewesen ein Recht auf Leben haben, die anderen nicht in einem Maß, das über die normale Nahrungskette hinausgeht, schaden.

Doch wäre dann nicht eigentlich der Mensch das Lebewesen, das am wenigsten ein Recht auf Leben hat?
                                                   
Illegale Holzentnahme in Brasilien
Bildquelle: Wikipedia/Wilson Dias/Agência Brasil
                                                                                                                                  
Mit diesen Überlegungen lassen wir Sie in die neue Woche gehen, wie immer würden wir uns über Kommentare sehr freuen!

Sonntag, 29. April 2012

Der Bär - Feind des Menschen?

Letztens ist in Tirol in Österreich wieder ein Braunbär (Ursus arctos) aufgetaucht. Sofort verbreiten sich Angst und Schrecken, der Bär wird verfolgt und, vorausgesetzt, er wird für gefährlich befunden, erlegt werden, er wird das gleiche Schicksal erleiden, wie der letzte "Problembär" des Landes JJ1. Auch, wenn man sich mit verschiedenen Menschen unterhält, die als Stadtbewohner eigentlich nicht von einer eventuell von einem Bären ausgehenden Gefahr betroffen wären, kommt man unweigerlich zu dem Schluss, dass die Stimmung im Allgemeinen gegen den Bären ist. Sollte man hier nicht berücksichtigen, dass auch ein Bär ein Lebewesen ist, der eigentlich, wie wir Menschen, das Recht haben sollte, auf dieser Welt zu leben und auch dort umherzustreifen, wo er es normalerweise nicht tut, wie etwa in Tirol? Ist es wirklich richtig, ein Tier, das man, nur weil es stärker, größer und schneller ist als ein Mensch, so fürchtet wie den Bären, einfach so verfolgen, nur um zu verhindern, dass er der eigenen, menschlichen Kontrolle gänzlich entgleitet? Könnte man nicht einfach Vorkehrungen treffen um ein mehr oder weniger normales Zusammenleben mit dem Bären zu ermöglichen. man könnte sich hier etwa ein Beispiel an Schneden nehmen: Dort sind in kritischen Gebieten die Bushaltestellen vergittert, um sich beim Warten auf den Bus, vor umherstreifenden Wölfen (Canis lupus) zu schützen. Könnte man nicht auch hierzulande so mit einem Bären umgehen, wie man es in den üblicheren Verbreitungsgebieten des Bären wie etwa Kanada oder Alaska, zu tun gelernt hat?


Braunbär (Ursus arctos) 
Bildquelle: Wikipedia/Marshmallow


Über Kommentare zu diesen Überlegungen würden wir uns sehr freuen!